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Am Dienstag gab die ARD bekannt, dass sie zukünftig eine App der Tagesschau für Smartphones kostenlos zur Verfügung stellen will. Verleger und Privatsender reagierten auf diese Ankündigung mit Protest. Nun sieht sich die ARD der Kritik des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) und der Axel Springer AG gegenüberstehen.

Wolfgang Fürstner, VDZ-Geschäftsführer, schrieb in einem Brief an Kulturstaatsminister Bernd Neumann und die Ministerpräsidenten der Länder, dass die ARD ihren Auftrag zu Lasten der Printmedien ausdehne. Eher sollte sich die ARD auf ihren gebührenfinanzierten Grundversorgungsauftrag beschränken.

Edda Fels, Sprecherin der Axel Springer AG, wirft der ARD eine nicht tolerierbare Marktverzerrung vor. Denn schließlich gehört es nicht zum Grundversorgungsauftrag der öffentlich-rechlichten Fernsehanstalten, kostenlose Apps für das iPhone zur Verfügung zu stellen.

Der NDR wies jedoch sämtliche Vorwürfe zurück. Schließlich geht es bei dem Angebot der kostenlosen App nur um bereits jetzt schon verfügbare Inhalte, die auch über tagesschau.de/mobil und wap.tagesschau.de abgerufen werden können. Die kostenlose App stellt dabei nur eine neue Verpackung dieser Inhalte dar.


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